Restaurant   Brauerei   Veranstaltungen   Anreise/Fahrpläne   Presse   Kultur/Tourismus   Geschichte des Hauses  
   
 

Nuglar, wie in de Ferie.
Pension, BnB,
Bed and Breakfast
Alte Brennerei.

   
Geschenkideen
 
 
Stimmen der Presse
 
BaZ 2010 - Bus-Touren führen zu Bier-Degustationen
Basellandschaftliche Zeitung 12. Juli 2010 - Unterwegs mit einem Bierchen
Volksstimme 2010 - Dem Harassenlauf das Bier abgraben
Alte Brennerei mit neuem Schwung - Christian Fink
Baselland Zeitung Juli 2009 - Bi eus isch Hopfe und Malz nit verlore
Basellandschaftliche Zeitung April 2009 - Statt eine Hoczeit gabs ein Begräbnis
BaZ Februar 2009 - Jeder will seinen eigenen Gerstensaft trinken
Fotografische Gedenkausstellung in der alten Brennerei 2009 - Lorenz Saladin
BZ Zeitung 21. April 2009 - Ausstellung Lorenz Saladin (PDF)
Sonntagszeitung 19. April - Ausstellung Lorenz Saladin (PDF)
BaZ 28. Mai 2004 - Zu neuem Leben erweckt (PDF)
Mitteilungsblatt Nuglar Mai 2004 - (PDF)
 
 
Die Welt bei uns zu Gast
 
Wir über uns: Im Nebenberuf Gastgeber der Pension BnB alte Brennerei Nuglar
Ein Interview mit Susanna Keller und Martin Klotz vom Verkehrsverein Schwarzbubenland im Februar 2006
 
Dort wo vor einigen Jahren der weitherum bekannte Schwarzbuebenkirsch gebrannt wurde, können Reisende bei Susanna Keller und Martin Klotz übernachten und frühstücken. Der Verkehrsverein Schwarzbuebenland VVSL befragte das Gastgeberpaar.

VVSL: Sie haben 2004 eine Pension Bed and Breakfast (BnB) in Nuglar eröffnet, wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Susanna Keller: Die Idee entstand im Grunde genommen durch das Haus selbst, respektive dessen Größe. Wir verliebten uns in das alte Gebäude, obwohl es auf den ersten Blick uns hässlich erschien. Doch von der Lage und Preis her war es unser Traumhaus, nur im Volumen einige Nummern für unsere Bedürfnisse zu groß. Unsere Kinder befinden sich bereits in Ausbildung und wohnen bereits auswärts. Beruflich arbeite ich als Krankenschwester und mein Mann als Sozialarbeiter. Für die nahezu 900m2 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche musste somit ein Nutzungskonzept her. So beschlossen wir den obersten Stock der alten Brennerei als Pension BnB zu führen und legten unsere Umbaupläne auf dieses Vorhaben aus.

VVSL: Wie beurteilen Sie die Nachfrage nach einem BnB Angebot in der Region? Wie ist Ihre Auslastung?

Martin Klotz: Das Einzugsgebiet Basel hat nahezu 32 Bed and Breakfast Gastgeberfamilien. Eine erstaunlich große Zahl, die sich in den letzten Jahren nahezu verdoppelt hat. Ein richtiger BnB Trend ist derzeit beobachtbar.
Die Verbreitung der BnBs ist jedoch regional noch sehr verschieden. Die ersten BnBs entstanden in den Tourismusregionen und Grosstädten. Heute ist das Angebot der BnB Switzerland beinahe flächendeckend. Es gibt mittlerweile Ortschaften mit mehreren BnBs in unmittelbarer Nachbarschaft. Konkurrenz scheint das Geschäft zu beleben. Ein Nebenerwerb für Leute die Zeit und Platz haben.
Die Idee Leute privat zu beherbergen und morgens ein Frühstück zu servieren, kam ursprünglich aus England. Im Ausland ist BnB schon seit langem bekannt. Solothurn selbst scheint derzeit noch etwas unterversorgt. Unsere nächsten BnB Nachbarn sind BnB Hochwald, BnB Buebedorf und BnB Muttenz.

Susanna Keller: Betreffend Auslastung sind wir mit unserer BnB alte Brennerei täglich von neuem überrascht. Nie hätten wir eine so große Nachfrage an Übernachtungsmöglichkeiten erwartet. Die alte Brennerei befindet sich zwar zentral im Dorf, doch wer kommt schon nach Nuglar? Wir wohnen schließlich abgelegen, in einem kleinen Dorf oberhalb Liestal, am Rande des Schwarzbubenlandes im Kanton Solothurn. So sind wir bereits am ersten Jahr auch fast an die Grenzen unserer Kapazitäten gestoßen. Das heißt unser Projekt lebt, erfordert jedoch auch viel Arbeit und Präsenz.

VVSL: Wie reagieren die Gäste auf Ihr Angebot? Was bieten Sie Ihren Gästen für specials’ an?

Martin Klotz: Die Brennerei Schwarzbueb wurde durch Urs Saladin, dem ehemaligen Schnapsbaron vom Schwarzbuebenland gebaut. Hier haben er und seine Nachfahren die Brennerei und Weinhandlung Saladin AG errichtet. Nach der Liquidation in den achtziger Jahren jedoch stand das Gebäude fast zwanzig Jahre leer.
Nun machen wir aus einer Ruine ein Schloss. Für unsere Gäste bieten wir eine Schlafgelegenheit in einem kargen, fast leeren, sauberen Zimmer an. Meine Frau Susanna zeichnet sich für die Innenausstattung verantwortlich. Ihre selbstgefertigten Futons, Bettwäsche und Vorhänge, sowie die selbstgemachten Lampen und Lüster sorgen für ein gastfreundliches Ambiente. Alles ist so einfach und praktisch wie nur möglich. Anstatt eines TV Anschlusses bieten wir unseren Gästen eine 100 m2 große Terrasse mit einem Ausblick, der den Begriff Panorama verdient.
Wie unser Gästebuch belegt, waren eigentlich alle unsere Besucher bisher mit unserem Angebot zufrieden. Als unsere Spezialität bezeichnen wir die Ambiance und Aussicht in einem historisch bekannten Haus, der größten Schnapsbrennerei des Schwarzbuben-landes.
Als Bettlektüre empfehlen wir das aufgelegte, schöne Buch über die Geschichte Nuglars, dem einzigartigen Kirschendorf der Hochstämmer.
Einmal BnB immer BnB. Es gibt eigentliche BnB Touristen. Sie schwören auf das gute Preis-Leistungsverhältnis und schätzen die persönliche Atmosphäre. BnB Gäste sind in der Regel unkomplizierte Leute. Eine gewisse Portion Neugier und Sparsinn kann man ihnen nachsagen.

Susanna Keller: Wichtig sind uns der Kontakt, die Begrüßung, das Händeschütteln und die kleinen Fragen woher und wohin? Der Reisende wird wahrgenommen, er kann ankommen und sich wohlfühlen. Wir selber wissen zudem, wer im Hause ist und wen wir allenfalls beim Morgenessen antreffen werden.

VVSL: Aus welcher Region stammen Ihre Gäste? Aus welchem Grund kommen Sie ins Schwarzbuebenland?

Martin Klotz: Erstaunlicherweise haben wir viele Gäste auch aus dem eigenen Dorf. Beinahe ein Drittel sämtlicher Logiernächte entstand dadurch. Es ist jedoch nicht so, dass die Nuglarer einfach gerne fremd schlafen. Früher mussten jedoch die Schwiegereltern und Gäste auf dem Kanapee übernachten, oder teuer nach Liestal ausquartiert werden. Auch auswärtige Handwerker, die im Dorf oder der Region an einem Umbau arbeiteten, durften wir über längere Zeit beherbergen.

Viele Urlauber beginnen ihre Ferien mit der ersten Übernachtung in Nular. Diese Gästegruppe sind die Durchreiser. Meist handelt es sich um Nordländer aus Holland, Dänemark oder Deutschland, die kurzfristig aus ihrer Ferien-Karawane ausbrechen und hinter der Schweizer Grenze eine saubere, sichere Bleibe suchen. Nach 1000 gefahrenen Kilometer, spielen die letzten 15 Kilometer ab der Autobahn offenbar keine Rolle mehr. Man genießt den Abstecher ins Grüne und profitiert von der Ruhe und einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Die Ferien-, Messe-, und Dauergäste bilden unsere dritte Gästegruppe. Da es sich meist um Aufenthalte über eine bestimmte Zeit handelt, intensivieren sich die Kontakte mit den Gästen, was uns als Gastgeber natürlich freut. Oftmals wachsen aus diesen Kontakten eigentliche Beziehungen auf Zeit. Wir dürfen bereits jetzt schon auf eine kleine Gruppe von Stammgästen zählen und unser Gästebuch füllt sich mit angenehmen Erinnerungen und Anekdoten.

VVSL: Wie gelangen ihre Gäste an Sie? Wie werben Sie für Gäste?

Susanna Keller: Über unsere attraktive Website, eigene Postkarten und natürlich die Mund zu Mund Propaganda, erfahren Interessierte von unserem Angebot. Wir arbeiten zudem eng mit den Touristenbüros von Basel Stadt, Liestal und Solothurn zusammen. Zudem sind wir dem Dachverband BnB Switzerland angeschlossen. So kann Mann/Frau über E Mail oder Telefon so aus der ganzen Welt, ein Zimmer bei uns reservieren.


Restaurant Alte Brennerei und Kulturbrauerei Schwarzbuebe Bier

Bifangstrasse 1
4412 Nuglar, Schweiz
Telefon: +41 61 913 02 70
mail@altebrennerei.ch

Willkommen in Nuglar, Solothurn, Region Basel-Land
Susanna Keller und Martin Klotz
Pension, Übernachtung, Bed and Breakfast, BnB Basel-Land, Solothurn, Schweiz
 
  Schwarzbuebe Bier
  Seitenanfang